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Tag der Sicherheit 2012: Kinder sicher unterwegs

Österreichweit verletzten sich im vergangenen Jahr 1.105 Kinder als PKW-Insassen, 13 von ihnen kamen ums Leben. Hauptgrund dafür ist die mangelnde Kindersicherungsmoral vieler Eltern. Jedes zweite bei einem Autounfall getötete Kind könnte noch leben, wenn es im Auto richtig gesichert worden wäre. Mit dem „Tag der Sicherheit“ am 4. Mai will die Niederösterreichische Versicherung zusammen mit den Österreichischen Länderversicherern mehr Sicherheitsbewusstsein bei Erwachsenen schaffen.

Wie jedes Jahr, veranstaltet die Vereinigung Österreichischer Länderversicherer (VÖL), zu der auch die Niederösterreichische Versicherung AG zählt, am Florianitag den „Tag der Sicherheit". Ziel ist es, zur Sensibilisierung und zum Schutz der Bevölkerung beizutragen. In diesem Jahr ist das Thema „Kindersicherheit im Auto".

„Niemand setzt sein Kind absichtlich einer Gefahr aus. Genau aus diesem Grund wollen wir Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig die richtige Sicherung von Kindern im Straßenverkehr ist.", erklärt NV-Vorstandsdirektor Mag. Bernhard Lackner. „Dazu gibt es in allen NV-Kundenbüros Info-Folder mit nützlichen Sicherheitstipps und - solange der Vorrat reicht - Sicherheits-Gurtpolster für Kinder."

Jedes zweite Kind könnte noch leben!

Eine Langzeitstudie des Vereins „GROSSE SCHÜTZEN KLEINE" hat ergeben, dass 50 % der in Fahrzeugen tödlich verunglückten Kinder (im Jahr 2011 waren es 13) noch leben könnten, wenn sie richtig gesichert worden wären. Untersuchungen an der Grazer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie haben gezeigt, dass richtig gesicherte Kinder in der Regel keine schweren oder gar tödlichen Verletzungen erleiden.

„Kinder können nicht für ihre eigene Sicherheit sorgen. Sie sind auf die Hilfe und vor allem die Vorbildfunktion der Erwachsenen angewiesen. Unsere Studie zeigt die dramatischen Folgen fehlender oder falscher Sicherung auf und liefert konkrete Empfehlungen zur Reduktion von tödlichen und schweren Verletzungen von Kindern als Mitfahrer im Auto.", so Univ. Prof. Dr. Michael Höllwarth vom Verein „GROSSE SCHÜTZEN KLEINE".

Die Hauptgründe für schwere und tödliche Verletzungen sind die fehlende oder falsche Sicherung, der verfrühte Wechsel von einem Kinderrückhaltesystem auf das andere, die Verwendung qualitativ minderwertiger Sitzkissen, das Verwenden von Sitzkissen ohne Rückenlehne sowie realitätsfremde biometrische Grenzwerte (Größe, Gewicht) zur Verwendung von Sicherungssystemen.

Der NV Sicherheits-Gurtpolster

Normale Autogurte werden für Erwachsene konstruiert und setzen die Kinder im Fall eines Aufpralls hohen Belastungen aus. Diese Gefahr entschärft der Gurtpolster, indem er einen Teil der Energie am Gurt durch Verformung aufnimmt. Er ist somit als eine Art Knautschzone zu verstehen. Zusätzlich sorgt er im Schulter- und Halsbereich für einen angenehmen Tragekomfort und verbessert damit die Sicherungsakzeptanz der Kinder.

Der NV Sicherheits-Gurtpolster wird – so lange der Vorrat reicht – zusammen mit einem Infofolder kostenlos in allen NV-Kundenbüros ausgegeben.

 

Die Vereinigung Österreichischer Länderversicherer (VÖL)

Die Vereinigung ist das Netzwerk der sechs in Österreich tätigen Länderversicherer (Niederösterreichische Versicherung, Grazer Wechselseitige Versicherung, Kärntner Landesversicherung, Tiroler Versicherung, Vorarlberger Landesversicherung, Oberösterreichische Versicherung). Gemeinsam beschäftigen die Unternehmen rund 3.600 MitarbeiterInnen in sechs Zentralen und betreuen 1,5 Mio. KundInnen mit 5,4 Mio. Verträgen.

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